Was ist ein Freehand-Tattoo?

Wie ein traditionelles Tattoo entsteht, wisst ihr sicher so ungefähr. Normalerweise bringt Ideen oder Wunschmotiv zu einem ersten Termin mit, und der Tätowierer schaut sich das ganze an. Vielleicht berät er euch, was die Größe und Form angeht und schlägt euch alternative Designs vor.
Beim eigentlichen Termin geht es dann zur Sache – der Tätowierer hat in der Zwischenzeit euer Wunschmotiv auf ein Transferpapier übertragen. Wenn eure Wunschsstelle enthaart und desinfiziert wurde, überträgt der Tätowierer das Motiv. Die Linien sind damit auf eurer Haut und der Tätowierer hat eine Orientierung für die Stech-Arbeit. Wird nach dieser Methode gearbeitet, könnt ihr relativ sicher sein, das zu bekommen, was ihr euch gewünscht habt. Vielen ist wichtig, dass sie sich darauf verlassen können, was auf ihrer Haut landet. 

Das Freihand-Stechen, oder auch Freehand-Tattos, sind eher etwas für Leute mit mehr Mut und vorallem Vertrauen zum Freehand-Tätowierer. Diese Form des Tätowierens, nämlich nur mit einer groben Vorzeichnung erfordert Können und Erfahrung. Der Vorteil ist ganz klar. Durch die künstlerische Freiheit erhält man ein 100% einzigartiges Motiv. Ganz wichtig: Überzeugt euch vorher von den Tattoos des Künstlers und macht es nur, wenn es euch wirklich von den Socken haut. Ich persönlich finde Klaus von Tattoo KD in Issum toll – seit er nicht mehr in Berlin ist, muss man natürlich einen ganz schönen Ritt hinlegen.


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